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Prototypen im 3D-Druck drucken lassen.

Passform prüfen, Variante ändern, weitermachen. Ab einem Stück, ohne Werkzeug, ohne Mindestmenge — mit einer Rückmeldung zur Druckbarkeit, bevor die Maschine anläuft.

Stückzahlab 1 Stück, mehrere Varianten in einem Auftrag
Bauraum305 × 320 × 325 mm am Stück, größer geteilt
Angebotunverbindlich in 48 – 72 Stunden
Material10 Sorten, PLA bis PA

01 — Warum FDM

Für Prototypen der pragmatische Weg

Iteration in Tagen

Kein Werkzeug, keine Form, keine Rüstkosten im vierstelligen Bereich. Zwischen zwei Konstruktionsständen liegt der Druck, nicht ein Beschaffungsvorgang.

Mehrere Stände parallel

Verschiedene Toleranzstände oder Varianten passen auf ein Bett. Sie prüfen die Passung an drei Ausführungen statt an einer Vermutung.

Funktion statt Optik allein

Mit PETG, ASA, PA oder faserverstärkten Materialien ist der Prototyp belastbar genug für einen echten Einbauversuch — nicht nur ein Anschauungsmodell.

Der Maschinenpark besteht aus vier FDM-Druckern (Bambu Lab H2C, P2S, A1, A1 mini). Zwei davon sind geschlossen — nötig für ASA, ABS, PA und faserverstärkte Materialien.

02 — Materialwahl

Nach Prüfzweck, nicht nach Gewohnheit
PassformPLA. Günstig, maßhaltig, feine Details — für den reinen Geometrie- und Einbaucheck die richtige Wahl.
FunktionPETG. Zäh statt spröde, hält bis etwa 70 °C und übersteht auch Außeneinsatz. Der Standardfall für belastete Teile.
Hitze & OutdoorASA oder ABS, bis etwa 95 °C. ASA ist UV-stabil und vergilbt nicht — für Dauereinsatz draußen oder im Fahrzeug.
SteifigkeitPLA CF, PETG CF oder PETG GF. Faserverstärkt, formstabil, verzugsarm — für Halterungen und Aufnahmen unter Last.
BeweglichTPU. Flexibel und abriebfest, für Dichtungen, Griffe und Dämpfer.
Dauerlast & ChemiePA bis etwa 120 °C für Zahnräder und Gleitlager, PP für Behälter, Filmscharniere und Chemikalienkontakt.

Temperaturangaben sind Orientierungswerte für die Materialwahl, keine zugesicherten Eigenschaften. Braucht das Bauteil eine belegte Spezifikation, arbeiten wir mit dem Datenblatt des konkreten Filaments. Die vollständige Übersicht steht auf der Materialseite.

03 — Druckbarkeits-Check

Im unverbindlichen Angebot enthalten, vor dem Druck
WandstärkenZu dünne Wände tragen nicht, zu dicke kosten Zeit und Material. Wir melden beides zurück, statt es stillschweigend zu drucken.
EinbaulageDie Ausrichtung entscheidet über Festigkeit und Oberfläche. Ein Teil bricht entlang der Schichten — also legen wir es so, dass die Last quer dazu läuft.
StützenÜberhänge brauchen Stützmaterial und hinterlassen Spuren. Wenn diese Spuren auf einer Sichtfläche landen würden, sagen wir es vorher.
PassungenBohrungen und Gewinde werden im FDM-Druck typischerweise etwas zu eng. Wo es auf Passung ankommt, planen wir Nacharbeit ein und weisen sie im Angebot aus.

04 — Grenzen

Was wir vorher sagen, nicht hinterher
MaßgenauigkeitErreichbar sind typischerweise einige Zehntelmillimeter, abhängig von Bauteilgröße, Material und Ausrichtung. Engere Passungen entstehen durch Nacharbeit, nicht durch den Druck.
Schichten sichtbarFDM-Teile werden Schicht für Schicht aufgebaut, und das bleibt sichtbar und fühlbar. Über die Schichthöhe steuerbar, aber nicht wegzudiskutieren.
Nur FDMKein Metall, kein SLA, kein SLS. Wenn Ihr Teil eines dieser Verfahren braucht, sagen wir das — und drucken es nicht ersatzweise in Kunststoff.
Bauraum305 × 320 × 325 mm am Stück. Größere Prototypen drucken wir geteilt und fügen sie mit Verbindern oder Klebstoff.

05 — Ablauf

Drei Schritte bis zum Teil
01

Datei & Prüfzweck

STEP, STL oder 3MF, dazu die Frage, die der Prototyp beantworten soll: Passung, Festigkeit, Optik oder Handhabung. Danach richtet sich die Materialwahl.

02

Machbarkeit & Angebot

Innerhalb von 48 bis 72 Stunden: Preis, Material, Lieferdatum — plus die Hinweise aus dem Druckbarkeits-Check, falls am Modell etwas zu ändern ist.

03

Druck & Versand

In der Regel 4 – 5 Werktage ab Auftragsbestätigung. Entstützen, Sichtprüfung, dann Versand innerhalb Deutschlands oder Abholung in Freudenstadt.

Und wenn der Prototyp passt?

Dann läuft die Kleinserie auf denselben Maschinen und mit demselben Profil weiter — zehn bis mehrere hundert Teile, gleichbleibend. Kein Anbieterwechsel, kein erneutes Einfahren. Wie sich der Stückpreis mit der Menge verändert, steht auf der Seite Preise.

Anfrage stellen

06 — Häufige Fragen

Wie schnell habe ich einen Prototyp?

Das unverbindliche Angebot kommt innerhalb von 48 bis 72 Stunden, die Fertigung dauert in der Regel 4 bis 5 Werktage ab Auftragsbestätigung. Verbindlich wird der Termin mit der Bestätigung — nicht mit der Anfrage.

Welche Dateiformate brauchen Sie für einen Prototyp?

Am liebsten STEP: daran lassen sich Wandstärken und Passungen sauber beurteilen. STL und 3MF gehen genauso. Zeichnungen als PDF sind willkommen, wenn Toleranzen wichtig sind.

Wie genau wird ein FDM-Prototyp?

Typischerweise einige Zehntelmillimeter, abhängig von Größe, Material und Ausrichtung. Für engere Passungen planen wir Nacharbeit ein — Bohrungen reiben, Flächen planen — und weisen das im Angebot aus.

Was kostet ein Prototyp?

Das hängt vom Volumen, der Druckzeit, dem Material und der Stückzahl ab. Wir rechnen jedes Teil mit dem Slicer durch und nennen einen klaren Preis statt einer Schätzung. Welche vier Positionen dahinterstehen, steht auf der Seite Preise.

Können Sie mehrere Varianten gleichzeitig drucken?

Ja, und das ist meistens die günstigere Variante: mehrere Konstruktionsstände oder Toleranzstufen laufen in einem Auftrag auf einem Bett. Der Rüstaufwand fällt dann einmal an statt drei Mal.

Bleiben meine Konstruktionsdaten vertraulich?

Ja. Dateien werden nur für Ihren Auftrag genutzt, nicht weitergegeben und auf Wunsch nach Lieferung gelöscht. Eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben wir gerne vorab.

Prototyp anfragen.

Datei, Stückzahl, Prüfzweck — Antwort mit unverbindlichem Angebot, Materialempfehlung und Lieferdatum in 48 bis 72 Stunden.

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